Liebe lernen

Sexualität ist eine Form der Kommunikation mit einem Partner oder sich selbst und dabei Selbstausdruck. Unter Ausschluss von physiologischen Ursachen ist eine gestörte Sexualität, also die Beeinträchtigung von Empfinden und emotionaler Berührung im sexuellen Kontakt Ausdruck gestörter Kommunikation mit sich und dem Partner oder der Hinweis auf das Vorhandensein eines Minotaurus – vielleicht ein Trauma.

Wir müssen wieder lernen zu lieben, Liebe geben und nehmen zu können und auch auszuhalten, nicht geliebt zu werden.

Wir müssen
wieder
lernen zu lieben

Enttäuschungen und Verletzungen sind Felsbrocken auf dem Weg vom Ich zum Du. In Beziehungskrisen geht es oft darum, wer die Verantwortung dafür trägt, die Brocken zu beseitigen.
Das ist ein wichtiges Thema in der Paararbeit. Verantwortung. Ich finde den Begriff Therapie eher unpassend, denn damit landen Sie als Lösungssuchende in einer passiven Rolle. Ich kann weder Sie, noch Ihre Beziehung therapieren, ich kann Ihnen als Begleiterin dienen, als Außenstehende eine Dynamik erkennen, bestenfalls moderieren.
Manche Felsbrocken sind gar nicht zu beseitigen. Das zu akzeptieren, ist ein wichtiger Schritt im Trennungsprozess und in anderen Konflikten: Beziehungsblockaden. Ohne respektvollen Kontakt kann keine Trennung zur Lösung führen. Ich freue mich über jedes Liebespaar, das durch eine Trennung auf Augenhöhe zu Freunden wird.

Beziehungsklärung
durch
Selbstkontakt.

Beziehungsklärung durch Selbstkontakt

Menschen finden
sich in
Beziehungen

Unsere Erzieher und Vorbilder haben Ihrerseits eine Prägung erhalten. In unserem Beziehungs- und Kontaktverhalten steckt die Kultur unserer Herkunft. Bewußt und unbewußt übertragen wir Glaubenssätze über uns und unsere Auffassung von der Welt auf unsere Beziehungspartner. Zumeist einseitig. Oft kommt keine Beziehung zu Stande kommen, weil echter Kontakt an die Fähigkeit gekoppelt ist eigene Gefühle wahrzunehmen als Grundvoraussetzung für Empathie.

Auch ohne „therapiebedürftige“ Störung der Persönlichkeit, formen wir uns im Laufe unseres Lebens um, durch Beziehung und in Beziehungen. Finden sich Menschen in einer Beziehungen, im erweiterten Sinn auch Teams, die von gegenseitigem Respekt und Kontakt geprägt sind, lernen wir als Individuen für unser Leben. Das geht schadlos nur, wenn wir sicher sind, dass wir so wir wir sind, gut sind.

Kontakt ist meiner Ansicht nach die Kunst jegliche Bewertungskategorie von dem zu trennen, was wir in der Begegnung mit unserem Gegenüber erfahren. Es geht um die Verbindung von Menschen, in vollem Bewusstsein der Unvollkommenheit und ohne Anspruch daran, dass ein anderer etwas
leisten muss, was wir selber noch nicht können.
Das bedeutet aber nicht, dass wir alles akzeptieren müssen. Im Gegenteil, hier fängt die Arbeit erst an.

„Versuchen wir, das Beste eines jeden Menschen zu erkennen, den anderen im bestmöglichen Licht zu sehen. Diese Einstellung erzeugt sofort ein Gefühl der Nähe, eine Art Geneigtheit, eine Verbindung.“

Tenzin Gyatso, 14. Dalai Lama

Authentizität

Wie werden wir zu dem Menschen, der wir sind? Indem wir die Felsbrocken zu unserer liebevollen Selbstwahrnehmung beiseite räumen…Um das zu schaffen, müssen wir uns manchmal zurückziehen und von Meinung und Beziehung frei sein. Durch räumliche Trennung oder gesunde Grenzen, aber keinesfalls durch innere Distanz, die bei vielen Paaren zum Status Quo wird, um sich als Individuum überhaupt noch spüren zu können. Auch in vermeintlich „guten“ Beziehungen. Die Verbindung bricht ab, die Freude an der Sexualität versiegt.

Beziehungsklärung
durch
Selbstkontakt.

Die Frage nach Authentizität ist aktueller denn je. Durch den Trend zur „Selbstoptimierung“ drohen wir immer mehr zu Personen des öffentlichen Lebens zu werden. Erwartungen des Umfeldes oder übernommene Aufträge (auch aus dem Elternhaus) entfernen uns von unserem Wesenskern, wir verlieren unsere eigenen Bedürfnisse aus den Augen, haben keine Offenheit mehr für die des Partners.

Beziehungsarbeit ist Friedensarbeit,
auch wenn Wut dabei ist.

Nur wer in Frieden mit sich ist,
kann friedliche Beziehungen leben.

Das setzt auch eine gute Anbindung an das eigene Erleben und Empfinden voraus.

Menschen, die durch starkes Eingebunden sein im Außen, durch Führungspositionen oder große Verantwortung anderer Art zeitweilig den Kontakt zu sich uns Ihrer Intuition verlieren biete ich Rückzug und Rekreation durch Trancereisen an. Eine Methode, die ihre Wurzeln im Schamanismus, in der Katathym Imaginativen Psychotherapie nach Leuner eine wissenschaftliche Entsprechung gefunden hat. Ich verbinde beides. Ich möchte meine Arbeit mit tranceinduzierten Reisen in innere Bildwelten als psychoschamanische Methode beschreiben, die ich seit 2018 in einer Gemeinschaftspraxis in Berlin mit Klienten unterschiedlichsten Alters und Berufsstandes begleitet habe. Jede Sitzung ist individuell und wird gemeinsam mit Ihnen auf Ihre Bedürfnisse angepasst. Die Themen sind vielfältig: Angst, Beziehungslosigkeit, Konflikte, Familienthemen, ungelöste Trauer, emotionale Blockaden, kreative Antworten auf Fragen, die der Verstand alleine nicht geben kann, was der Aufforderung entspricht „die Lösung in sich selbst zu suchen“. Eine Reise zu sich auf der Suche nach persönlichen Stärken und stärkenden Anteilen kann eine Vorbereitung auf schwierige Themen in der realen Welt sein.

Paare dürfen auf Reisen ihre Beziehungshäuser gestalten. Jeder für sich, mit anschließender Auswertung. Ein plastischeres Bild vom Status Quo einer Beziehung kann man kaum bekommen, mit Spass an der Lösung und befreiendem Lachen.

Sie profitieren von der ersten Reiseerfahrung an, bei der ich Ihnen Techniken an die Hand gebe, mit der Sie sicher durch die Welt des inneren Erlebens kommen. Diese Methode ist deutlich intensiver als Traum- oder Körperreisen. Die Trance kann so tief gehen, dass das Zeitempfinden abhanden kommt.
Teilweise fühlt sich der Körper stark geerdet an, der Geist ist hochkonzentriert und wach. Die Reisen können begleitet werden, also im verbalen Kontakt mit mir oder alleine in der Stille mit Pausen und Reflexion.
Beides bringt erstaunliche Erkenntnisse. Durch diese Reisen aktivieren Sie nicht nur Ihre Kreativität und Lösungskompetenz, sie nehmen den Faden der Ariadne auf und kommen sicher durch das Labyrinth ihres Unterbewusstseins. Bei psychisch gesunden Menschen ist tranceinduziertes Reisen der Beginn einer intensiven Freundschaft mit sich selbst.
Zu meinen Klientinnen und Klienten gehören Ärzte, Unternehmensberater, ein Justizvolllzugsbeamter, Musiker, Sänger, Fotografen und die 14-jährige Sophie, die als Autistin das Reisen in die Innenwelten nutzt, um sich vom Lärm der Welt zurückziehen, dabei aber mit sich in Kontakt bleibt. Sophie hatte auf den Reisen immer ihre Katze dabei…das war die schönste Reisebegleitung!

Ein großer Wunsch von mir ist das Arbeiten mit Menschen in Haft.